Neuer Beginnn

31Aug2013

Hey Leute,

Ich bin gut in Göteborg angekommen und habe die ersten Tage hinter mir. Ich wohne in einem recht großen Einzelzimmer, im Wohnheim, mit einer größe von 35m² mit eigenem Badezimmer und eigener Küche. Verständlicherweise bin ich im Trackt mit den anderen Austauschstudenten aus aller Welt, wie Grichenland, Frankreich, sogar Chinesen und Japaner habe ich getroffen. Bisher habe ich in meinem Flur ausschließlich Frauen gesehen, ich hoffe noch ein paar jungs zu treffen. Netterweise hat mir der Vormieter genügend Zeugs da gelassen, so dass man irgendwelche Haushaltswaren eigentlich gar nicht neu kaufen muss. Alles in allem ist es genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Nur dass es bisher doch ruhig für ein Studentenwohnheim ist. Sind wohl noch nicht alle da, bzw. man ist ja auch erstmal den ganzen Tag unterwegs, ein Paar Dinge erledigen.

Bisher habe ich die Tage hauptsächlich mit den Willkommensveranstaltungen verbracht, wo ich einige nette Leute aus Spanien, Frankreich, Litauen, Österreich, Tschechien und Deutschland kennen gelernt habe. Man muss sagen, dass sehr viele Deutsche oder deutschsprachige ERASMUS-Studenten hier sind. Zurzeit bin ich mehr “deutschen“ als anderssprachigen Studenten begegnet. Man merkt auch schon wie sich unter den Nationalitäten Gruppenn bilden, was sehr schade ist.

Hier einige Bilder aus den Willkommenstagen:

Ansonsten habe ich mir mit meiner griechischen Nachbarin, Anny, die Stadt bei Nacht angeschaut, wobei wir auch schon von einem betrunkenen Schweden angesprochen worden sind, mit dem wir dann eine kurze Weile spaß hatten. Man muss sagen, dass die Englischkenntnisse der schweden hervorragend sind und es ihnen auch nichts ausmacht Gespräche auf Englisch zu führen. Ich selbst habe doch etwas gebraucht mich am Englisch sprechen zu gewöhnen aber jetzt macht es mir sogar schon spaß; was die ganze Situation und das Lebensgefühl hier nochmal besonders macht.

Freitag Abend war ich in einer Bar, die in einer Kneipenstraße liegt. Ich war dort zum Supercup schauen mit Patrick, einem deutschen Austauschstudenten aus Freiburg, verabredet. Die Bier- und Essenspreise sind deutlich höher als in der Heimat, für ein Bier (0,5l) zahlt man 54 SEK, was ca. 6,75€ sind. Auch dort haben wir schwedische Bekannschaften geschlossen, mit zwei Jungs und einem Mädel. Diese haben uns dann Snus angeboten, was ich mir schon vorgenommen hatte mal zu probieren, wenn ich hier drüben bin. Als Snus [snʉːs] (in Österreich und in der Schweiz häufig auch Snüs) wird eine in Norwegen und Schweden verbreitete Form von Oraltabak bezeichnet. Snus ist ein mit Salzen versetzter Tabak, der unter die Ober- oder Unterlippe gesteckt wird. Dabei wird auf die Anwendungsdauer gesehen mehr Nikotin resorbiert als es bei einer Zigarette der Fall ist. Das Salz dient dazu, den pH-Wert im Mund aufrechtzuerhalten, was die Resorption des Nikotins begünstigt.(Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Snus)

Schon ungefähr nach einer Minute habe ich den Nikotin gespührt und war im Tabakflash :D dabei hatte ich nur die leichte Variante probiert^^ Die Schwedin, welche es mir gegeben hatte sagte, dass die Wahrschienlichkeit von Snus abhängig zu werden sehr viel höher ist als bei Zigaretten, da die Nikotinkonzentration viel stärker ist, was ich auch deutlich gemerkt habe. Nach dem Spiel sind wir dann aber auch wieder nach Hause, da unsere letzten Tage durch das früh aufstehen und dem wenigen Schlaf anstrengend waren.

Und gestern habe ich mit einer Erasmustruppe auch mal eine der vielen götheburger Inseln besucht:

 

 

Viele verschiedene Eindrücke sind auf mich zugekommen, die ich verarbeiten muss. Man muss sich zunächst mal orientieren und zurechtfinden in der neuen Umgebung und im neuen Leben. Erstmal wird man mit vielen Informationen überhäuft und muss sich um einige Dinge kümmern, aber es ist auch sehr aufregend und macht spaß. Außerdem ist es auch ein unglaublich geiles Gefühl in einem Land unterwegs zu sein, in dem vieles fremd und neu ist, und man eine neue Kultur erleben kann.